040 – 658 680 10

  • Exklusives Naturerlebnis


    Am 09. und 10. September 2017 lädt der Schauspieler und Reitsport-Fan Till Demtrøder zu einem Wochenende der
    besonderen Art ein: eine traditionelle - und natürlich unblutige - Schleppjagd hinter einer Hundemeute mit
    exklusiven Rahmenprogramm.

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Kleines Jagdlexikon & Jagdregeln

Abklappen: auch Abrufen der Meute von einer falschen Fährte (z.B. von kreuzendem Wild)

Abschlagen: die Hunde mit Hilfe einer Hetzpeitsche von einer falschen Fährte abbringen

 

Anjagen: nennt man den Teil der Parforcejagd, bei welchem die Meute auf die Fährte gesetzt wird

 

Anläuten: das Lautgeben der Meute wenn sie die Fährte aufnimmt

 

Anlegen: ist das Legen der Fährte. Dies geschieht mittels eines Tropfkanisters, der am Sattel des Schlepp-Pferdes befestigt ist.

 

Amazone: traditioneller Begriff für weibliche Reiter

 

Behang: Ohren der Hunde

 

Bracken: Laufhunderasse, jagen als Meute nach Witterung

 

Bruch: Der Bruch ist ein kleiner Fichten- oder Eichenzweig, den der Reiter nach erfolgreicher Jagd vom Jagdherrn erhält. Früher wurde der Bruch vom nächsten Baum genommen und mit dem Schweiß (Blut) des erlegten Wildes benetzt. Der Reiter steckt dich den Bruch ans Revers

Bügeltrunk: Reiter werden nach alter Sitte dich einen Trunk im Sattel belohnt

 

Cap (engl.): Jagdbeitrag, der durch den Sekretär, der sogenannte Hunt in einer Kappe eingesammelt wird.

 

Curée: die Belohnung, die die Meute nach einer Jagd erhält. Sinnbild für das erlegte Wild. In der Regel Rinderpansen

 

Decke: Haarkleid - auch bei Hunden

 

Equipage: siehe Jagdequipage

 

Fährtensicherheit: das richtige Aufnehmen und Beibehalten einer Fährte durch die Meute. Es kommt darauf an, dass sich die Meute nicht durch querende Wildfährten abbringen lässt

 

Feld: Bezeichnung für die verschiedenen Formationen bei der Reitjagd, z.B. springendes und nicht springendes Feld

 

Feldführer: Master dieses Feldes

 

Foxhound: zur Fuchsjagd besonders gezüchtete Brackenart

 

Geländesprünge: Naturgegebene Hindernisse wie Gräben, Bäche, Hecken oder künstliche, dem Gelände angepasste Hindernisse

Geläut: das Gebell der Hunde, wenn sie die Fährte aufgenommen haben

 

Halali: 1.) Ende einer Jagd, Stellen und Erlegen des Wildes 2.) Signal in der Parforce-Jagd

 

Hals geben: Lautgeben, Bellen des Hundes

 

Horridoh: Jagdruf, ursprünglich Hetzruf des Rüdmanns an den

 

Leithund: ho rüd ho

 

Horseman: Bezeichnung für einen fairen Sportsmann, der mit allen Belangen des Pferdes vertraut ist

 

Houvari: Hornruf zum Abstoppen des Meute, wenn auf falscher Wildfährte gejagt wird

Hubertus: Bischof von Lüttich (ca. 656 bis 727). Wahrscheinlich durch die Verwechslung mit dem heiligen Eustachius (legende von der Bekehrung dirch einen Kreuz tragenden Hirsch) gilt Sankt Hubertus als Patron der Jäger.


Hubertusjagd: festliche Treib- oder Reitjagd um den Hubertustag (3. November)


Hunt: Bezeichnung einer Meute oder auch einer Jagdgesellschaft

Huntsman (engl. Jäger, Rüdemann): Früher der Meute, früher: ein Mann der Jagd


Jacke: Fell des Hundes oder auch des Pferdes


Jagd zu Pferde: ist in Deutschland seit 1934 nur noch als Reitjagd (ohne Hunde) oder als Schleppjagd hinter der Meute erlaubt.

Jagdequipage: Sammelbegriff für Master, Huntsmann, Schlepper, Pikeure und die Meute


Jagd frei: Die Jagd frei gibt der Master, wenn er selbst stürzt. Da der Master nicht überholt werden darf, muss er dieses Kommando geben, damit die Jagd weitergehen kann

Jagdherr: Veranstalter, Gastgeber


Jagdordnung: Grundregeln der Jagd zu Pferde


Jagdpeitsche: ein Reitstock mit einer Lederschlaufe an dem einen Ende und einer rechtwinklig abgebogenen Krücke an dem anderen


Kennel: Zwinger, Haus in dem die Hunde untergerbacht sind


Kopfhund: ist der schnellste spursicherste Hund der Meute


Koppel: zwei Hunde die durch eine "Koppel" verbunden sind. Junge unerfahrene Hunde werden an einen erfahrenen Hund gekoppelt, um von ihm zu lernen. Man zählt in Deutschland und England die Zahl der Hunde in einer Meute in Koppeln (25 Koppel = 50 Hunde)


Master: Anführer eines Feldes bei der Jagd zu Pferde


Meet (engl.): Stelldichein


Parforce-Jagd: ein eigentlich nur in Deutschland angewendeter Begriff, hat seinen Ursprung aus dem französischen "par fordce= durch Gewalt" Begriff für die Jagd mit Hunden


Pikeur: Gehilfe des Masters oder Huntsman. Er begleitet die Meute


Scent: künstliche Fährte auf der die Hunde bei der Schleppjagd laufen


Schleppjagd: bei einer Schleppjagd wird nich lebendes Wild gejagt, sondern zu Pferd eine Hundemeute verfolgt, die auf einer künstlichen Fährte geht. Hierbei simuliert ein Reiter, der Schlepper, das zu verfolgende Wild mit einer Fährte, die mit Hilfe eines am Sattel festgeschnallten Tropfkanisters gelegt wird und reitet eine zuvor festgelegte Strecke ab. Im Mittelpunkt steht die Arbeit der Hunde, wie sie die Fährte aufnehmen, verfolgen, verlieren und wieder finden


Stelldichein: Zusammenkunft bzw. Sammelplatz zur Jagd


Stop: längerer Aufenthalt, wenn den Pferden und Hunden eine Ruhepaus gegönnt werden soll


Überschießen der Fährte: die Meute geht im Jagdeifer über einen geschlagenen Haken der Fährte


Quelle: www.mecklenburger-meute.de



Die Foxhounds folgen auf der gelegten Duftspur.  Foto: Kai Ohl
Die Foxhounds folgen auf der gelegten Duftspur. Foto: Kai Ohl

Die  Jagdregeln

Foto: Experiarts Entertainment - Franziska Krug
Das Jagdfeld während des Runs Foto: EAE-Franzi Krug

JAGDREGELN

Jagdveranstaltung am 08. und 09. September  2018

hinter der Mecklenburger Meute

 

Die Teilnahme an der Usedom Cross Country erfolgt für Reiter und Gäste auf eigene Gefahr und Risiko. Der Veranstalter und die Teilnehmer haften bei Sachschäden lediglich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

Wir sind im Interesse der Teilnehmer und der Zuschauer bemüht, guten Sport zu bieten und Unfälle und Schäden zu vermeiden. Voraussetzung dafür ist die Einhaltung der folgenden bewährten Regeln:

 

1. Ordnung der Jagdteilnehmer:

 

1.1 Springendes Jagdfeld

1.2 Nicht springendes Jagdfeld

1.3 Feldführer – im springenden und nicht springenden Jagdfeld

1.4  Die Pikeure  werden beim Stelldichein durch den Master Gabriel Rodenberg vorgestellt

 

2. Verhalten im Jagdfeld

 

2.1 Der Reiter hält den einmal eingenommenen Platz im Jagdfeld ein.

2.2 Es wird Strich und auf Lücke geritten.

2.3 Kreuzen im Jagdfeld und vor den Sprüngen ist strikt verboten.

2.4 Verweigernde und pullende Pferde müssen in das nichtspringende Jagdfeld.

2.5 „Schläger“ sind mit rotem Band im Schweif zu kennzeichnen.

2.6. Die Feldführer dürfen nicht überholt werden.

2.7. Bitte achten Sie vor allem im fortgeschrittenen Verlauf der Jagd auf evtl. zurückbleibende Hunde

2.6 Den Anordnungen der Jagdchargen und Feldführer ist Folge zu leisten.

 

3. Zuschauerführung: Unser Teammitglied  Hans Heller führt im LAND ROVER die Kolonne an.

 

3.1 Die Zuschauer werden zu den spannenden Sichtpunkten der Jagd geführt.

3.2 Von den Hindernissen ist ein Mindestabstand von 20 m einzuhalten.

3.3 Die „Schleppe“ (Künstlich angelegte Spur bei Meutejagden) darf nicht überschritten werden

3.4 Den Anordnungen des Veranstalters und der Zuschauerführung ist unbedingt Folge zu leisten.

 

 

Wir haben erneut ein sehr großes Reiterfeld, ich vertraue hier auf die Disziplin der Teilnehmer!

Wir freuen uns auf eine schöne Jagd und auf ein faires Miteinander!

 

Herzlichst & Horrido!

Till Demtrøder

Jagdherr